Dancing Chairs

Stühle sind allgegenwärtige Gebrauchsgegenstände, sie stehen herum, laden zum sitzen ein und werden üblicherweise weitgehend unbewußt bewegt. Mit Dancing Chairs werden diese Alltagsgegenstände in einer poetischen Darstellung von Bewegung und Autonomie zum Leben erweckt.

Die Stühle werden zu aktiven Teilnehmern im Raum, die die Wahrnehmung der Realität in Frage stellen. Eine spezielle 4-Kanal Komposition bewegt die Stühle, wobei es sich hier um ein Wechselspiel von Funktionsmusik zum Betreiben der Stühle und anspruchsvoller Kunstmusik handelt. Bewegt werden die Stühle durch Hubmagneten in jedem der Stuhlbeine, welche unsichtbar verbaut sind, und von einem digitalen Controller unter der Sitzfläche mit dem Soundfile beschickt werden.

Die Arbeit ist eine Erkundung der Beziehung zwischen Menschen und Objekten und deren Unabhängigkeit. Es ist ein poetisches Werk, das die Grenzen zwischen Kunst und Technologie, Bewegung und Ruhe verwischt.